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    Tomatenfest mit Selbsternte

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    Geschmacksexplosionen bietet der Tomatengeschmackstest – hier küren unsere Besucher aus 10 Sorten die leckerste Tomate der Gärtnerei Sannmann. Wer tiefer in die Geheimnisse der Paradiesfrucht einsteigen will, bekommt beim Tomatenexperten Dr. Joachim Pohlmann interessante Einblicke. Der Züchter vom Verein Bergstedt Saaten wird seltene Tomatensorten aus seiner ökologischen Züchtung dem Publikum vorstellen.

    Bio Gärtnerei Sannmann: 30.07.2016 Tomatenfest mit Selbsternte       Bio Gärtnerei Sannmann: 30.07.2016 Tomatenfest mit Selbsternte

    Auch kulinarisch hat das Tomatenfest viel zu bieten mit Tomatenvariation von Sternekoch Heinz O. Wehmann mit Landhaus Scherrer, leckeren Wurst- und Käse-Spezialitäten vom Erdmannshof und köstlichen Broten vom Hof Wörme. Wie immer mit im Angebot: die traditionelle Sannmann Tomatensuppe – sie schmeckt kalt und warm!

    Das Garten-Café am See lockt mit feinen Kuchen und Kaffees und schattigen Plätzen unter dem Walnussbaum. Gleich nebenan starten die Boote, Kanus und Stand up paddling Boards von Paddelmeier über das Küsterbrack und auf dem großen Sandberg bauen und buddeln Kinder nach Herzenslust. Es wartet ein rundum erlebnisreicher Tag auf unsere Gäste – wir freuen uns, wenn Sie mit dabei sind!

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    Bio-Algenschokolade, die nach mehr schmeckt

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    Es gibt so Tage, da bereitet mir das Schreiben ganz besondere Freude. Z. B. wenn neben mir eine dunkle Schokolade mit zartem Schmelz liegt. Etwas ungeduldig lag sie schon ein paar Tage originalverpackt auf meinem Schreibtisch und ihre Rufe: „Probier mich, probier mich doch endlich!“ wurden immer lauter. Gestern habe ich sie erlöst. ?

    Bio-Algenschokolade – Erster Eindruck

    Zuerst musste sie zum Fotoshooting, wo sie eine gute Figur gemacht hat, es wurde ihr nur schnell etwas zu warm. Anschließend stand die Verkostung auf dem Plan, der eigentliche Härtetest.
    Algenschokolade, wie kann die wohl schmecken, wenn da auch noch 5 Gramm Algen in 40 g Schokolade drin sind? Bio und Zartbitterschokolade hin oder her.

    Vegane Algenschokolade – Die Verkostung

    Aussehen: Sie ist fast schwarz und von matter Oberfläche. Wenn ihr sie im Licht dreht, ist ein leichter grünlicher Schimmer zu sehen. Die Oberfläche der neuen Charge ist in verschiedene Segmente geteilt. In der Mitte ein auf der Spitze stehender Kristall beschriftet mit Algenheld, von dem strahlenförmig verschieden große Elemente mit einer Einkerbung abgeteilt sind.

    Dort sind die interessantesten Inhaltsstoffe namentlich eingeprägt. Beginnend mit Algen, Vitamin C, Magnesium, Kakao, Zink, Eiweiß, Amaranth und Eisen. Klingt ganz schön gesund. Zerbrecht ihr die Tafel, kommen innen liegend die weißen Amaranth-Kügelchen zum Vorschein.
    Duft: Dezent schokoladig und besonders feine Nasen riechen vielleicht noch einen Hauch Gras.
    Geschmack: Jetzt kommt er, der erstaunlich zarte Schmelz am Gaumen mit sehr ausgewogener Süße. Der gepuffte Amaranth macht die Schokolade angenehm leicht und etwas knusprig. Und was überhaupt nicht vorschmeckt, das sind die Algen übrigens Spirulina. Alle Aromen harmonieren sehr gut miteinander, nichts drängt sich in den Vordergrund.

    Bio-Algenschokolade in Stücke gebrochenFür mich und meine Mitverkoster, eine rundum gelungene Zartbitter Bio-Schokolade mit Algen, die auch noch vegan ist.
    Ihr glaubt gar nicht, wie schnell so eine kleine Tafel weg verkostet ist. ?

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    Slow Gardening

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    Slow Food, Slow Fashion, Slow Sex – die Entschleunigung des Lebens – auch bekannt als Slow Movement, entdeckt immer neue Daseinsbereiche. Eine der neuen Richtungen finde ich besonders sinnvoll, weil sie mir ganz natürlich erscheint und ich sie gefühlt schon immer so umgesetzt habe: das Slow Gardening.

    Verwilderte Gärten hatten auf mich schon immer eine geheimnisvolle Faszination. Das was andere als Unkraut wahrnehmen, finde ich wunderschön – ganz abgesehen davon, dass viele sogenannte Unkräuter durchaus nützlich sind.

    Völlig verwildern lassen muss man seinen Garten beim Slow Gardening natürlich nicht. Es geht vielmehr darum, den Perfektionismus um Rasenkanten und unkrautfreie Beete zu durchbrechen, zu spüren, zu genießen und dabei die Hektik des Alltags zu vergessen.

     

    Langsames Gärtnern hat irgendwie etwas Therapeutisches – gerade für gestresste Arbeitstiere. Raum für Entspannung, die Konzentration aufs Wesentliche und ganz viel Loslassen – Stress, Perfektionismus, gar depressive Verstimmungen verschwinden beim achtsamen Gärtnern mit der Leichtigkeit einer warmen Sommerbrise, die durch die Blätter des Apfelbaums weht.

    Achtsamkeit – das „im Moment sein“ – ist etwas ganz Wesentliches der Slow Gardening-Bewegung. Der Garten wird betrachtet als Ruhe-Oase in der man seinen Akku nachhaltig wieder aufladen und etwas wachsen lassen kann.

    Genauso achtsam geht es dann bei der Zubereitung und dem Genuss des selbst gezogenen Gemüses daher. Das Gefühl in die eigens angebaute Tomate zu beißen ist ein besonders sinnliches.

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